





11.12.2011 - DIE SIEGER STEHEN FEST
Dinah Pfizenmaier (THC im VfL Bochum) und Jan-Lenard Struff (TC Blau-Weiß Halle) heißen die Sieger der 40. Nationalen Deutschen Tennismeisterschaften in Biberach an der Riß. Der Topfavorit aus Warstein gewann das Finale der Herrenkonkurrenz souverän mit 6:2, 6:2 gegen Holger Fischer (TC Wolfsberg Pforzheim). Zuvor hatte sich Pfizenmaier mit 7:6 (7:4), 6:2 gegen die erst 16 Jahre alte Jana Nabel (Braunschweiger THC) durchgesetzt.
Eine Stunde und 39 Minuten dauerte das Damenfinale zwischen der westfälischen Nummer zwei der Setzliste und der Überraschungsfinalistin aus Niedersachsen, in dem beide Kontrahentinnen nur phasenweise an die starken Vorstellungen der zurückliegenden Tage anknüpfen konnten und insbesondere bei eigenem Aufschlag Probleme hatten. "Das Spiel war geprägt von Nervosität und Doppelfehlern", meinte die glückliche Siegerin anschießend. "Jana hat zwei großartige Wochen hinter sich und ich bin einfach nur unglaublich froh, gewonnen zu haben." Nabel hatte sich in der Vorwoche bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Essen den Titel bei den Juniorinnen U16 gesichert und war in Biberach als Ungesetzte durch die Konkurrenz marschiert. Auf dem Weg in das Endspiel hatte sie unter anderem die Nummer eins und vier der Setzliste, Annika Beck (RTHC Bayer Leverkusen) und Christina Shakovets (TC Rheinfelden), aus dem Wettbewerb geworfen. Dinah Pfizenmaier war mit einem 6:4, 6:2 über die an Nummer drei gesetzte Carina Witthöft (Der Club an der Alster) in das Finale eingezogen und während des gesamten Turnierverlaufs ohne Satzverlust geblieben.
Im Endspiel der Herren war es Jan-Lennard Struff, der von Anfang an das Geschehen auf dem Platz diktierte und sich gegen Holger Fischer, der am Finaltag seinen 31. Geburtstag feierte, keine Blöße gab. Die 21 Jahre alte Nummer eins der Setzliste aus Westfalen nutzte im Matchverlauf jede seiner fünf Breakchancen, gab im zweiten Satz bei eigenem Aufschlag nur einen einzigen Punkt ab und verwandelte nach nur 54 Minuten seinen zweiten Matchball. "Ich war anfangs natürlich angespannt, habe aber sehr gut gespielt und das zeigt auch das Ergebnis", lautete Struffs kurzes Fazit bei der anschließenden Siegerehrung. "Der deutsche Meistertitel bedeutet mir sehr viel. Im letzten Jahr hatte ich mich schon über das Halbfinale gefreut und dass es dieses Mal zum Sieg gereicht hat, macht mich richtig glücklich." Während Jan-Lennard Struff auf dem Weg in das Endspiel sowohl gegen Matthias Kolbe (Der Club an der Alster) als auch gegen Stefan Seifert (HTV Hannover) über die volle Distanz gehen musste, hatte der an Nummer fünf gesetzte Holger Fischer seine Matches gegen Mattis Wetzel (Oldenburger TeV), Marc Sieber (Bremerhavener TV) und Nils Langer (TV Reutlingen) jeweils in zwei Sätzen gewonnen.
10.12.2011 - Nabel stürzt Turnierfavoritin
Jana Nabel (Braunschweiger THC) hat bei den Nationalen Deutschen Tennismeisterschaften überraschend das Endspiel der Damen-Konkurrenz erreicht. Ihre Gegner heißt Dinah Pfizenmaier (THC im VfL Bochum). Bei den Herren scheiterte Nils Langer (TV Reutlingen) an Holger Fischer (TC Wolfsberg Pforzheim), der im Endspiel auf Jan-Lennard Struff (TC BW Halle) trifft. Spielbeginn Sonntag um 12:45 Uhr.
Die 16 Jahre alte Niedersächsin, die sich in der Vorwoche in Essen bereits den deutschen Jugend-Hallenmeistertitel in der Altersklasse U16 gesichert hatte, setzte ihren Siegeszug in Biberach weiter fort und steht nach ihrem 6:2, 7:5-Halbfinalerfolg über die an Nummer eins gesetzte Annika Beck (RTHC Bayer Leverkusen) vor ihrem zweiten nationalen Titel innerhalb von nur zwei Wochen.
„Ich war nach der Woche in Essen eigentlich relativ platt und bin ohne Erwartungen in das Turnier gestartet. Dass es so gut läuft, ist eine große Überraschung“, so die erste Reaktion der glücklichen Siegerin unmittelbar nach dem Match. „Annika war natürlich die haushohe Favoritin. Ich konnte locker aufspielen und schauen, was geht.“ Nach anfänglichen Schwierigkeiten und einem Aufschlagverlust gleich zu Beginn der Partie fand Jana Nabel schnell zu ihrem Spiel, schaffte das sofortige Rebreak und war im ersten Durchgang die konstantere Spielerin. „Annika hat zu Beginn viele Fehler gemacht. Der zweite Satz war dann ziemlich eng, aber ich bin immer dran geblieben, habe gut serviert und auf meine Chancen gewartet.“ Beim Spielstand von 6:5 im zweiten Durchgang profitierte Nabel von zwei Doppelfehlern ihrer Gegnerin und verwandelte schließlich vor den Augen von Barbara Rittner nach 90 Minuten ihren ersten Matchball. Die deutsche Fed Cup Chefin über die Überraschungsfinalistin aus Braunschweig: „Ich kenne Jana von vielen Lehrgängen. Sie ist unglaublich fleißig, arbeitet sehr gewissenhaft und es freut mich, dass sich das jetzt in dieser Form auszahlt. Der Sieg gegen Annika ist für sie ein riesengroßer Erfolg.“
Im Endspiel trifft Jana Nabel auf die an Nummer zwei gesetzte Dinah Pfizenmaier (THC im VfL Bochum), die sich im zweiten Damen-Halbfinale nach 62 Minuten mit 6:4, 6:2 gegen Carina Witthöft (Der Club an der Alster) durchsetzen konnte.
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH AN DIE SIEGER 2011




